Agrarservicemeister/Agrarservicemeisterin – Arbeitsumfeld
Weiterbildung

Agrarservicemeister/Agrarservicemeisterin

BerufsfeldNaturwissenschaft & Umwelt
Arbeitsorteim Freien auf Feldern, Äckern und Wiesen · in Maschinen- und Lagerhallen · in Büroräumen · im Homeoffice bzw. mobil
DauerUnterschiedlich, je nach Bildungsanbieter und Lernform
Offene Stellen7

Über den Beruf

Agrarservicemeister/innen planen und organisieren die Pflanzenproduktion sowie agrarische Dienstleistungen. Sie legen Anbauverfahren fest, koordinieren Maschinen- und Personaleinsatz und überwachen Qualität, Ertrag und Umweltauflagen. Dazu kalkulieren sie Kosten, verhandeln mit Lieferanten, erstellen Angebote und betreuen Kundschaft. Sie entwickeln Marketingstrategien, vermarkten Getreide, Gemüse oder Futterpflanzen und pflegen Kontakte zu Partnerbetrieben. Als Führungskräfte unterweisen sie Fachkräfte, bilden Auszubildende aus und prüfen die Einhaltung von Arbeitsschutz. Außerdem entscheiden sie über Investitionen, analysieren die Wirtschaftlichkeit des Betriebs und passen die Produktion aktuellen Marktanforderungen an. Bei Bedarf arbeiten sie selbst am Schlepper mit und halten den Ablauf der Feldarbeiten am Laufen.

Original-Beschreibung (nur zur Prüfung)

Agrarservicemeister/innen organisieren die Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und sind für die betriebliche Ausbildung verantwortlich. Sie nehmen kaufmännische und verwaltende Aufgaben wahr, verhandeln mit Lieferanten, kalkulieren Angebote, erledigen den betriebsbezogenen Schriftverkehr und beraten Kunden. Vor allem in kleineren Betrieben arbeiten sie auch selbst praktisch mit, führen beispielsweise den Anbau pflanzlicher Produkte wie Getreide, Gemüse oder Futterpflanzen durch und vermarkten die Produkte. Sofern sie als Selbstständige einen Betrieb leiten, entwickeln sie die betrieblichen Grundsätze und bestimmen Art und Umfang der Investitionen. Darüber hinaus entscheiden sie über die Personalauswahl und kontrollieren den wirtschaftlichen Erfolg.

Ausbildung & Zugang

BerufstypWeiterbildungsberuf: Meister/in
AusbildungsartMeisterprüfung nach bundesweit einheitlicher Regelung. Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen nicht verpflichtend
DauerUnterschiedlich, je nach Bildungsanbieter und Lernform
Zugangsvoraussetzungen3
  • Berufsausbildung in einem anerkannten landwirtschaftlichen Ausbildungsberuf, z.B. als Fachkraft Agrarservice
  • Zusätzlich einschlägige Berufspraxis
  • Alternativ mind. 5 Jahre einschlägige Berufspraxis

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Agrarservicemeister/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 3.713 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung und Region kann es zwischen 2.998 € und 4.627 € variieren.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Agrarservicemeister/in?

Agrarservicemeister/innen tragen Verantwortung für Mitarbeiter und Sachwerte und arbeiten sowohl im Freien als auch in Büros. Sie nutzen technische Geräte wie Traktoren und Mähdrescher und müssen Schutzkleidung tragen. Die Arbeit kann körperlich fordernd sein, da sie oft unter verschiedenen Witterungsbedingungen im Freien stattfindet.

Welche digitalen Skills braucht man als Agrarservicemeister/in?

Agrarservicemeister/innen nutzen moderne Technologien wie Agrarroboter und Farm-Management-Systeme. Sie steuern autonome Systeme für die gezielte Ausbringung von Saatgut und Pflanzenschutzmitteln und überwachen Felder mithilfe von Drohnentechnik.

Kann man sich als Agrarservicemeister/in selbständig machen?

Ja, Agrarservicemeister/innen können einen eigenen Betrieb im Agrarservice oder ein Lohnunternehmen im Bereich Pflanzenbau gründen. Dienstleistungen im Bereich Landschaftspflege gewinnen ebenfalls an Bedeutung.

Wie sind die Berufsaussichten als Agrarservicemeister/in?

Die Berufsaussichten als Agrarservicemeister/in sind eher schwierig. Die Beschäftigung schrumpft bis 2040, und der Fachkräftemangel ist gering. Positiv ist, dass viele Altersabgänge erwartet werden, wodurch Stellen frei werden.

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