Produkt-, Industriedesign (Bachelor) – Arbeitsumfeld
Studium

Produkt-, Industriedesign (Bachelor)

Auch bekannt als: Industrie-, Produktdesigner/in · Diplomformgestalter/Diplomformgestalterin (Uni) - ProduktgestaltungIndustrial designer (m/f)Product designer (m/f) ·

BerufsfeldDesign & Gestaltung
Arbeitsortein Büro- und Besprechungsräumen · auf Fachmessen · in Hörsälen und Seminarräumen · in Bibliotheks- und Archivräumen · im Homeoffice bzw. mobil
Dauer3-4 Jahre

Über den Beruf

Industrie- und Produktdesigner und Industrie- und Produktdesignerinnen planen, entwickeln und realisieren im Bereich Produkt- und Industriedesign, Innenarchitektur, Raumausstattung und visuelles Marketing Produkte, Produktsysteme oder Dienstleistungen. Im Planungs- und Entwurfsprozess stimmen sie mit den Auftraggebern Gestaltungskonzept und Rahmenbedingungen ab und holen Markt- und Trendinformationen ein. Sie legen das Erscheinungsbild fest, stimmen Form und Inhalt aufeinander ab und wählen geeignete Materialien aus. Dann erstellen sie Entwürfe, z.B. Skizzen oder Modelle, und begleiten ggf. den Herstellungsprozess sowie noch notwendige Anpassungen.

Ausführliche Beschreibung lesen

Worum geht es? Industrie- und Produktdesigner/innen planen, entwerfen und gestalten industriell gefertigte Produkte sowie andere Konsum- und Investitionsgüter und -systeme. Vom Prototypen zum Serienbeginn Der komplexe Entwurf von Gegenständen oder Prozessen, der von der Planung bis hin zur Konzeption, Gestaltung, Präsentation und Realisierung geht, steht im Mittelpunkt der Tätigkeit von Industrie- und Produktdesignern/-designerinnen. Je nach Art des Auftrags entstehen Einzelstücke oder eine Produktion in Klein-, Mittel- oder Großserien. In ihre Überlegungen beziehen sie neueste technische Entwicklungen und Materialien sowie soziokulturelle, ökonomische, ökologische und ästhetische Faktoren ebenso ein wie Erkenntnisse aus anderen wissenschaftlichen Disziplinen (z.B. Technik, Design-Theorie, Ergonomie), Konsumgewohnheiten oder modische Trends. Sie erarbeiten ressourcenschonende, nachhaltige und technisch-funktionelle Lösungen und beraten - vom Prototyp bis zum Serienbeginn - die an der Herstellung beteiligten Ingenieure und Ingenieurinnen. In Zusammenarbeit mit Grafikdesignern und -designerinnen entwickeln sie eine passende Produktgrafik oder ein Logo. Vielfältige Einsatzmöglichkeiten Industrie- und Produktdesigner/innen sind vor allem in Designateliers und -agenturen oder in Büros für Industrie- und Produktdesign beschäftigt, wo sie Designaufträge ausführen und Produkte und Projekte entwerfen. Ggf. sind sie auch im Designmanagement tätig - also an der Schnittstelle zwischen Design, Technologie, Management und Marketing. Dann sprechen sie z.B. mit Art-Directors, mit Produktionsleitern und -leiterinnen über die Möglichkeiten der Vermarktung der Produkte, erarbeiten die Budgets mit dem Controlling und sind an der Entwicklung von Vertriebs- und Kommunikationskonzepten beteiligt. Sie arbeiten auch in den Bereichen Forschung und Entwicklung, wo sie sich reflektorisch und analytisch mit der allgemeinen Gestaltung von Gegenständen auseinandersetzen. Im Rahmen von Forschungsprojekten sind Industrie- und Produktdesigner/innen zudem qualifiziert, Szenarien zu entwickeln und zu visualisieren. Für eigenständige wissenschaftliche Tätigkeiten sind i.d.R. ein Masterstudium und eine Promotion erforderlich.

Ausbildung & Zugang

BerufstypGrundständiges Studium
AusbildungsartUniversität, Fachhochschule, Kunsthochschule, Berufsakademie
Dauer3-4 Jahre
Zugangsvoraussetzungen6
  • Hochschulreife oder Fachhochschulreife
  • Oder als gleichwertig anerkanntes Zeugnis des Bundeslandes
  • Je nach Hochschule hochschulinternes Auswahlverfahren
  • Bei dualem Studium i.d.R. Ausbildungs-, Praktikums- oder Arbeitsvertrag mit geeignetem Unternehmen (Praxispartner)
  • Ggf. Vorpraktikum
  • I.d.R. Mappe mit Arbeitsproben und Entwürfen

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was macht ein/e Produkt-, Industriedesign (Bachelor)?

Industrie- und Produktdesigner und Industrie- und Produktdesignerinnen planen, entwickeln und realisieren im Bereich Produkt- und Industriedesign, Innenarchitektur, Raumausstattung und visuelles Marketing Produkte, Produktsysteme oder Dienstleistungen.

Was verdient ein/e Produkt-, Industriedesign (Bachelor)?

Als Produkt-, Industriedesign (Bachelor) liegt das Gehalt in Deutschland typischerweise bei 4.985 € brutto im Monat. Die meisten verdienen zwischen 3.478 € und 7.059 € brutto im Monat.

Wie lange dauert das Studium zum/zur Produkt-, Industriedesign (Bachelor)?

Das Studium zum/zur Produkt-, Industriedesign (Bachelor) dauert 3-4 Jahre.

Welche Voraussetzungen braucht man für den Beruf Produkt-, Industriedesign (Bachelor)?

Voraussetzung für das Studium. an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen : die allgemeine oder ggf. die fachgebundene Hochschulreife . an Fachhochschulen und Berufsakademien : mindestens die Fachhochschulreife . oder. ein von der zuständigen Stelle des Bundeslandes (z.B.

Welche Schulfächer sind wichtig für Produkt-, Industriedesign (Bachelor)?

Wichtige Schulfächer für angehende Produkt-, Industriedesign (Bachelor): Kunst (um freihändig zeichnen zu können und um die Wirkung von Farben und Formen einzuschätzen), Informatik (um 3-D-Simulationen anzufertigen oder mit CAD oder DTP zu arbeiten), Mathematik, Physik und Chemie (um beim räumlichen Gestalten Kenntnisse der darstellenden Geometrie und Statik anzuwenden oder um Materialeigenschaften zu verstehen), Wirtschaft/Recht (um Kundenbedürfnisse zu erkennen und einzuordnen), Englisch (um Fachliteratur rasch lesen und verstehen zu können).

Wie sind die Berufsaussichten als Produkt-, Industriedesign (Bachelor)?

Die Berufsaussichten als Produkt-, Industriedesign (Bachelor) sind ausgeglichen.