Regionalwissenschaft - Afrika (Bachelor)
Über den Beruf
Regionalwissenschaftler und Regionalwissenschaftlerinnen für Afrika-Studien organisieren z.B. im Kunst- und Kulturmanagement Ausstellungen und andere kulturelle Veranstaltungen mit Themenschwerpunkt Afrika. Sind sie in der Erwachsenenbildung tätig, leiten sie z.B. Seminare zu den länderspezifischen politischen und geografischen Gegebenheiten Afrikas. Für Unternehmen, die in afrikanischen Ländern Geschäftsverbindungen knüpfen wollen, bieten sie interkulturelle Beratung an. An Hochschulen unterrichten sie z.B. Studierende.
Ausführliche Beschreibung lesen
Worum geht es? Regionalwissenschaftler/innen für Afrika-Studien befassen sich mit der Kultur, Sprache, Gesellschaft und Politik afrikanischer Länder bzw. Regionen. Sie sind z.B. im redaktionellen Bereich, im Kunst- und Kulturmanagement, in der Öffentlichkeitsarbeit oder in Wissenschaft und Lehre tätig. Von Kunst- und Kulturmanagement bis Beratung Im Kunst- und Kulturmanagement organisieren sie den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den Ländern, entwickeln Konzepte für Ausstellungen, Festivals und Musikveranstaltungen. In Verlagen betreuen sie Autoren und lektorieren und bearbeiten Manuskripte. Als Journalisten und Journalistinnen recherchieren sie zu politischen, wirtschaftlichen, kulturellen, sozial- und kulturhistorischen Themen und verfassen z.B. Fachbeiträge oder Reportagen. Für eine Tätigkeit im Journalismus ist meist zusätzlich zum abgeschlossenen Studium ein Volontariat oder eine entsprechende praktische journalistische Qualifikation nötig. Im Bereich Öffentlichkeitsarbeit geht es beispielsweise darum, Pressegespräche und -termine vorzubereiten oder Pressemitteilungen zu schreiben. In der Erwachsenenbildung organisieren und leiten sie Vorträge oder Seminare z.B. zu gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Entwicklungen in afrikanischen Ländern und Regionen. Regionalwissenschaftler/innen für Afrika-Studien können außerdem die interkulturelle Beratung z.B. von Firmen übernehmen, die Geschäftsverbindungen in afrikanischen Ländern unterhalten oder aufnehmen wollen. Sie stellen Kontakte zu afrikanischen Partnern her, führen Verhandlungen, dolmetschen ggf. bei Gesprächen und unterrichten die Mitarbeiter/innen über die im jeweiligen Land herrschenden kulturellen Muster, Sitten und Bräuche. Für Führungspositionen wird häufig ein Masterstudium vorausgesetzt. In der wissenschaftlichen Forschung und Lehre Klassische wissenschaftliche Tätigkeitsfelder in den Regionalwissenschaften sind Sprache und Kommunikation, Kultur und Identität sowie Gesellschaft und Politik. Im Bereich der Sprache untersuchen Regionalwissenschaftler/innen für Afrika-Studien z.B. Grammatik, Wortschatz und Gebrauch von afrikanischen Sprachen wie etwa Hausa, Nord-Sotho, Kiswahili, Amharisch oder Bambara. Im Themenbereich Kultur und Identität beschäftigen sie sich vor allem mit literaturwissenschaftlichen, religions- und kulturwissenschaftlichen sowie ethnologischen Fragestellungen. Der Schwerpunkt Gesellschaft umfasst historische, sozialwissenschaftliche, ethnische sowie politische Hintergründe, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Sprachräume und Länder. Regionalwissenschaftler/innen für Afrika-Studien organisieren ggf. auch Feldstudien vor Ort, führen Interviews und erstellen Soziogramme. Sie halten Forschungsergebnisse in Fachartikeln oder Büchern fest und machen sie so anderen Wissenschaftlern sowie Studierenden zugänglich. Auf Tagungen und Kongressen referieren sie über ihre Erkenntnisse. Sie vermitteln in Lehrveranstaltungen Wissen an Studierende, betreuen wissenschaftliche Arbeiten und nehmen Prüfungen ab. Für eigenständige wissenschaftliche Tätigkeiten sind i.d.R. ein Masterstudium und eine Promotion erforderlich.
Ausbildung & Zugang
Zugangsvoraussetzungen4
- Allgemeine oder ggf. fachgebundene Hochschulreife oder als gleichwertig anerkanntes Zeugnis
- Je nach Hochschule hochschulinternes Auswahlverfahren
- Ggf. Englischkenntnisse
- Ggf. Kenntnisse in einer zweiten modernen Fremdsprache
Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was macht ein/e Regionalwissenschaft - Afrika (Bachelor)?
Regionalwissenschaftler und Regionalwissenschaftlerinnen für Afrika-Studien organisieren z.B. im Kunst- und Kulturmanagement Ausstellungen und andere kulturelle Veranstaltungen mit Themenschwerpunkt Afrika. Sind sie in der Erwachsenenbildung tätig, leiten sie z.B.
Wie lange dauert das Studium zum/zur Regionalwissenschaft - Afrika (Bachelor)?
Das Studium zum/zur Regionalwissenschaft - Afrika (Bachelor) dauert 3-4 Jahre.
Welche Voraussetzungen braucht man für den Beruf Regionalwissenschaft - Afrika (Bachelor)?
Voraussetzung für das Studium an Universitäten ist die allgemeine oder ggf. die fachgebundene Hochschulreife oder ein von der zuständigen Stelle des Bundeslandes (z.B. Kultusministerium) als gleichwertig anerkanntes Zeugnis.
Welche Schulfächer sind wichtig für Regionalwissenschaft - Afrika (Bachelor)?
Wichtige Schulfächer für angehende Regionalwissenschaft - Afrika (Bachelor): Geschichte, Politik/Sozialkunde (um politische und gesellschaftliche Zusammenhänge Afrikas verstehen zu können), Englisch, Französisch (um Fachliteratur in englischer Sprache und die Verkehrssprache Französisch zu verstehen), Wirtschaft/Recht (um internationale Wirtschaftsbeziehungen, globale Handelsströme und rechtliche Grundlagen zu berücksichtigen), Erdkunde/Geografie (um die Verteilung und Veränderung der Bevölkerung im geografischen Raum nachzuvollziehen oder den Zusammenhang zwischen geografischen und klimatischen Bedingungen und Wirtschaftsformen in Afrika zu deuten).
Wie sind die Berufsaussichten als Regionalwissenschaft - Afrika (Bachelor)?
Die Berufsaussichten als Regionalwissenschaft - Afrika (Bachelor) sind eher schwierig.
