Regionalwissenschaft - Lateinamerika (Master) – Arbeitsumfeld
Studium

Regionalwissenschaft - Lateinamerika (Master)

BerufsfeldSprachen, Kultur & Gesellschaft
Arbeitsortein Büroräumen · in Besprechungs- und Unterrichtsräumen · in Seminarräumen und Hörsälen · in Aufnahmestudios von Hörfunk- und Fernsehveranstaltern · in Bibliotheks- und Archivräumen (bei Recherchetätigkeiten) · im Homeoffice bzw. mobil

Über den Beruf

Regionalwissenschaftler und Regionalwissenschaftlerinnen für Lateinamerika-Studien arbeiten z.B. im Kunst- und Kulturmanagement. Sie wirken an Aufbau und Pflege internationaler Beziehungen mit oder organisieren kulturelle Veranstaltungen mit Themenschwerpunkt Lateinamerika. Für Online- und Printmedien erstellen sie z.B. Beiträge oder geben in der Erwachsenenbildung Seminare zu den länderspezifischen Gegebenheiten Lateinamerikas. Für Unternehmen, die in lateinamerikanischen Ländern Geschäftsverbindungen knüpfen wollen, bieten sie interkulturelle Beratung an. In der wissenschaftlichen Forschung untersuchen Regionalwissenschaftler und Regionalwissenschaftlerinnen für Lateinamerika-Studien geografische, sprachliche, kulturelle und soziale Strukturen in den Ländern und Regionen Lateinamerikas.

Ausführliche Beschreibung lesen

Worum geht es? Regionalwissenschaftler/innen für Lateinamerika-Studien befassen sich mit der Kultur, Sprache, Gesellschaft und Politik lateinamerikanischer Länder bzw. Regionen. Sie sind z.B. im redaktionellen Bereich, im Kunst- und Kulturmanagement, in der Öffentlichkeitsarbeit oder in Wissenschaft und Lehre tätig. Von Kunst- und Kulturmanagement bis Beratung Im Kunst- und Kulturmanagement organisieren sie den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den Ländern, entwickeln Konzepte für Ausstellungen, Festivals und Musikveranstaltungen. In Verlagen betreuen sie Autoren und lektorieren und bearbeiten Manuskripte. Als Journalisten und Journalistinnen recherchieren sie zu politischen, wirtschaftlichen, kulturellen, sozial- und kulturhistorischen Themen und verfassen z.B. Fachbeiträge oder Reportagen. Für eine Tätigkeit im Journalismus ist meist zusätzlich zum abgeschlossenen Studium ein Volontariat oder eine entsprechende praktische journalistische Qualifikation nötig. Im Bereich Öffentlichkeitsarbeit geht es beispielsweise darum, Pressegespräche und -termine vorzubereiten oder Pressemitteilungen zu schreiben. In der Erwachsenenbildung organisieren und leiten sie Vorträge oder Seminare z.B. zu gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Entwicklungen in lateinamerikanischen Ländern und Regionen oder erteilen Sprachunterricht in Spanisch oder Portugiesisch. Regionalwissenschaftler/innen für Lateinamerika-Studien können außerdem die interkulturelle Beratung z.B. von Firmen übernehmen, die in lateinamerikanischen Ländern Geschäftsverbindungen unterhalten oder aufnehmen wollen. Sie stellen Kontakte zu südamerikanischen Partnern her, führen Verhandlungen, dolmetschen bei Gesprächen und unterrichten die Mitarbeiter/innen über die im jeweiligen Land herrschenden kulturellen Muster, Sitten und Bräuche. Für Führungspositionen wird häufig ein Masterstudium vorausgesetzt. In der wissenschaftlichen Forschung und Lehre Klassische wissenschaftliche Tätigkeitsfelder in den Regionalwissenschaften sind Sprache und Kommunikation, Kultur sowie Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Im Bereich der Sprache untersuchen Regionalwissenschaftler/innen für Lateinamerika-Studien z.B. Grammatik, Wortschatz und Gebrauch von lateinamerikanischen Sprachen, vor allem Spanisch oder Portugiesisch, aber auch von indigenen Sprachen Lateinamerikas, z.B. Nahuatl, yukatekisches Maya oder Quechua. Im Themenbereich Kultur beschäftigen sie sich vor allem mit literaturwissenschaftlichen, religions- und kulturwissenschaftlichen sowie ethnologischen Fragestellungen. Zum besseren Verständnis lateinamerikanischer Gesellschaften untersuchen Regionalwissenschaftler/innen auch historische, sozial- und wirtschaftswissenschaftliche, ethnische sowie politische Hintergründe, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Sprachräume und Länder. Sie organisieren ggf. auch Feldstudien vor Ort, führen Interviews und erstellen Soziogramme. Regionalwissenschaftler/innen für Lateinamerika-Studien halten Forschungsergebnisse in Fachartikeln oder Büchern fest und machen sie so anderen Wissenschaftlern sowie Studierenden zugänglich. Auf Tagungen und Kongressen referieren sie über ihre Erkenntnisse. Sie vermitteln in Lehrveranstaltungen Wissen an Studierende, betreuen wissenschaftliche Arbeiten und nehmen Prüfungen ab. Für eigenständige wissenschaftliche Tätigkeiten sind i.d.R. ein Masterstudium und eine Promotion erforderlich.

Ausbildung & Zugang

Zugangsvoraussetzungen5
  • Erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss, meist im Studienfach Regionalwissenschaft - Lateinamerika
  • Je nach Hochschule hochschulinternes Auswahlverfahren
  • Je nach Hochschule Auswahl nach Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium
  • I.d.R. Kenntnisse in Spanisch und Portugiesisch
  • Ggf. Englischkenntnisse

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was macht ein/e Regionalwissenschaft - Lateinamerika (Master)?

Regionalwissenschaftler und Regionalwissenschaftlerinnen für Lateinamerika-Studien arbeiten z.B. im Kunst- und Kulturmanagement. Sie wirken an Aufbau und Pflege internationaler Beziehungen mit oder organisieren kulturelle Veranstaltungen mit Themenschwerpunkt Lateinamerika.

Welche Voraussetzungen braucht man für den Beruf Regionalwissenschaft - Lateinamerika (Master)?

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Regionalwissenschaft - Lateinamerika vorausgesetzt. Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B.

Wie sind die Berufsaussichten als Regionalwissenschaft - Lateinamerika (Master)?

Die Berufsaussichten als Regionalwissenschaft - Lateinamerika (Master) sind eher schwierig.