Rettungsingenieurwesen (Master) – Arbeitsumfeld
Studium

Rettungsingenieurwesen (Master)

Auch bekannt als: Ingenieur/in - Rettungswesen · Rettungsingenieur/in

BerufsfeldSchutz & Sicherheit
Arbeitsortein Büroräumen · in Einsatzzentralen und Leitstellen · im Freien · in Besprechungsräumen · im Homeoffice bzw. mobil
Studiengänge4

Über den Beruf

Ingenieure und Ingenieurinnen im Rettungswesen konzipieren die Abläufe von routinemäßigen Notfalleinsätzen. Dabei übernehmen sie Logistikaufgaben für nationale und internationale Einsätze, z.B. bei Naturkatastrophen, Großbränden oder Großveranstaltungen. Sie koordinieren die Bereitstellung und den Einsatz von Rettungskräften, Hilfsgütern und technischer Ausrüstung. Daneben entwickeln sie Evakuierungskonzepte und Flucht- und Rettungspläne, planen effiziente Abläufe und den optimalen Einsatz von Ressourcen. Bei Herstellerunternehmen von Geräten und Sicherheitstechnik sind sie an der Produktentwicklung beteiligt und arbeiten im Kundenservice. Auch Gutachten für Krankenversicherungen können sie erstellen.

Ausführliche Beschreibung lesen

Worum geht es? Ingenieure und Ingenieurinnen im Rettungswesen planen, organisieren und koordinieren den Einsatz von Rettungskräften, Ausrüstungen und Hilfsgütern bei Maßnahmen im Rettungsdienst, im Katastrophen- und Zivilschutz sowie zur Gefahrenabwehr. Verantwortungsvolles Krisenmanagement Als Krisenmanager/innen planen sie Rettungseinsätze und Schutzmaßnahmen zur Gefahrenabwehr. Auch wenn es nicht immer um spektakuläre Hilfseinsätze geht, ist jede neue Aufgabe immer wieder eine neue Herausforderung. So gilt es, sich schnell auf unvorhergesehene Situationen einzustellen, da sich trotz umfangreicher konzeptioneller Vorarbeit nicht jedes Detail planen lässt. Mit ihrem breiten Fachwissen arbeiten Ingenieure und Ingenieurinnen im Rettungswesen interdisziplinär und berücksichtigen neben den technischen auch medizinische, psychologische, wirtschaftliche und rechtliche Aspekte des Rettungswesens. In der Regel verfügen die Ingenieure und Ingenieurinnen über praktische Erfahrungen im Rettungsdienst und wissen, dass es bei ihren Maßnahmen auch immer um Menschenleben geht. Sie tragen somit eine große Verantwortung und dürfen dies nicht aus den Augen verlieren. Gefahren erkennen und vorbeugen Vorbeugende Maßnahmen sind besonders wichtig, damit Gefahrensituationen am besten erst gar nicht entstehen. Beispielsweise werden Großbrände oder Massenunfälle simuliert, um anhand der späteren Analyse mögliche Fehlerquellen zu finden und das Rettungswesen entsprechend zu optimieren. Ingenieure und Ingenieurinnen im Rettungswesen leisten hier die Vorarbeit. Sie berücksichtigen alle Möglichkeiten und suchen eine Lösung für jede Eventualität. In Unternehmen entwickeln sie z.B. ein Fluchtwegenetz und analysieren dazu die Betriebsabläufe, für Großveranstaltungen wie Messen oder Konzerte organisieren sie die nötigen Schutzmaßnahmen und sorgen dafür, dass kompetentes Personal und technisches Gerät bereitstehen. Wenn eine Katastrophe eingetreten ist, behalten die Ingenieure und Ingenieurinnen den Überblick. Sie steuern die Einsatzteams und kümmern sich darum, dass Opfer geborgen und versorgt werden, sei es durch Luft-, Wasser- oder Bergrettung, aber auch, dass die Rettungskräfte nicht selbst in Gefahr geraten. Beispielsweise können bei Explosionen giftige Gase austreten oder sich in Gebieten, die durch Flut- oder Erdbebenkatastrophen zerstört sind, Seuchen ausbreiten. Vielfältige Einsatzmöglichkeiten Ingenieuren und Ingenieurinnen im Rettungswesen bieten sich viele Tätigkeitsbereiche. Sie können z.B. beratend im Bereich vorbeugender Brandschutz tätig werden, bei Feuerwehren im Bereich abwehrender Brandschutz und bei Hilfsorganisationen im Rettungsdienst und Katastrophenschutz. Daneben übernehmen sie Aufgaben in der Produktentwicklung und im Service bei Herstellerunternehmen von Geräten der Notfallrettung sowie der Sicherheitstechnik. Außerdem können sie Sachverständigen- und Gutachtertätigkeiten ausüben.

Ausbildung & Zugang

Zugangsvoraussetzungen1
  • Erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss, meist im Studienfach Rettungsingenieurwesen

Passende Studiengänge4

Studienangebote

Rettungsingenieurwesen Bachelor
Technische Hochschule Köln
KölnFH
Rettungsingenieurwesen Master
Technische Hochschule Köln
KölnFH
Rettungsingenieurwesen (B.Eng.)
Technische Hochschule Augsburg
Augsburg, BayernFH
Rettungsingenieurwesen Bachelor
Technische Hochschule Augsburg
Augsburg, BayernFH
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Karriere & Weiterbildung

Rettungsingenieurwesen (Master)Aktueller Beruf

Häufige Fragen

Was macht ein/e Rettungsingenieurwesen (Master)?

Ingenieure und Ingenieurinnen im Rettungswesen konzipieren die Abläufe von routinemäßigen Notfalleinsätzen. Dabei übernehmen sie Logistikaufgaben für nationale und internationale Einsätze, z.B. bei Naturkatastrophen, Großbränden oder Großveranstaltungen.

Was verdient ein/e Rettungsingenieurwesen (Master)?

Als Rettungsingenieurwesen (Master) liegt das Gehalt in Deutschland typischerweise bei 6.441 € brutto im Monat.

Welche Voraussetzungen braucht man für den Beruf Rettungsingenieurwesen (Master)?

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Rettungsingenieurwesen vorausgesetzt.

Wie sind die Berufsaussichten als Rettungsingenieurwesen (Master)?

Die Berufsaussichten als Rettungsingenieurwesen (Master) sind ausgeglichen.

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