Volkswirtschaftslehre (Master) – Arbeitsumfeld
Studium

Volkswirtschaftslehre (Master)

Auch bekannt als: Volkswirt/in · Economist (m/f)

BerufsfeldSprachen, Kultur & Gesellschaft
Arbeitsortein Büroräumen · in Besprechungsräumen · in Bibliotheks- und Archivräumen · im Homeoffice bzw. mobil
Studiengänge620

Über den Beruf

Volkswirte und Volkswirtinnen untersuchen ökonomische Zusammenhänge, z.B. gesamtwirtschaftliche Aspekte wie Arbeitslosigkeit, Einkommen und Inflation ( Makroökonomie ). Auf der mikroökonomischen Ebene analysieren sie u.a. Entscheidungsverhalten, Märkte und Preise. Dazu recherchieren sie alle erforderlichen Daten, konzipieren Datenerhebungen, analysieren das Datenmaterial und überprüfen theoretische Annahmen anhand konkreter Daten. Auf Basis der Ergebnisse erstellen sie Prognosen und leiten Handlungsempfehlungen für wirtschaftliche und politische Entscheidungen ab. Ihre Lösungsstrategien bzw. Untersuchungsergebnisse bereiten Volkswirte und Volkswirtinnen in Texten, Grafiken und Tabellen auf und präsentieren und diskutieren diese z.B. in Vorträgen und Fachforen.

Ausführliche Beschreibung lesen

Worum geht es? Volkswirte und Volkswirtinnen analysieren einzel- und gesamtwirtschaftliche Entwicklungen mit mathematisch-statistischen Methoden. Aus den Untersuchungsergebnissen leiten sie Prognosen und Handlungsempfehlungen ab. Recherche, Analyse, Präsentation Volkswirte und Volkswirtinnen agieren als Analysten und Berater: Ziel ihrer Arbeit ist es, eine möglichst objektive Grundlage für Entscheidungen zu bestimmten Themenbereichen (z.B. Konjunktur, Inflation, Arbeitsmarkt oder Währungen) bereitzustellen. Zu diesem Zweck recherchieren sie alle erforderlichen Daten, z.B. in Datenbanken, bei statistischen Ämtern oder Verbänden. Darüber hinaus modellieren sie teils sehr komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge und Prozesse, z.B. in mathematischen Gleichungen, führen statistische Berechnungen durch und erstellen Prognosen. Aus diesen leiten sie Handlungsempfehlungen für wirtschaftliche und politische Entscheidungen ab. Darüber hinaus bereiten sie ihre Untersuchungsergebnisse in Texten, Grafiken und Tabellen auf und präsentieren diese, indem sie z.B. Vorträge bei Tagungen halten. Außerdem diskutieren sie ggf. ihre Ergebnisse in Fachforen und bei Veranstaltungen. Mikro- und Makroökonomie In einem Teilgebiet der Volkswirtschaftslehre, der Mikroökonomie , versuchen Volkswirte und Volkswirtinnen anhand von Modellen das wirtschaftliche Verhalten einzelner Wirtschaftssubjekte, etwa von Konsumenten und Produzenten, zu klären. Aufgrund welcher Parameter bzw. Präferenzordnungen treffen Haushalte Konsumentscheidungen? Welche Folgen hat die Veränderung des Preises bzw. der Menge eines Produktes bzw. einer Dienstleistung? Wie lassen sich materielle und immaterielle Mittel und Leistungen, die sogenannten Produktionsfaktoren, z.B. Kapital, Arbeit, technischer Fortschritt, zur Bereitstellung von Gütern effizient einsetzen? In der Makroökonomie hingegen beschäftigen sich Volkswirte und Volkswirtinnen mit übergreifenden wirtschaftlichen Fragestellungen, z.B. Veränderungen der Beschäftigungszahlen oder des Gesamteinkommens. Vielfältige Einsatzmöglichkeiten Volkswirten und Volkswirtinnen stehen zahlreiche Tätigkeitsbereiche offen. In Produktions- und Dienstleistungsunternehmen arbeiten sie z.B. im Vertriebsmanagement, im strategischen Management, in Teilbereichen des Finanz- und Rechnungswesens, im Personalwesen oder im Bereich Öffentlichkeitsarbeit. Sie erstellen beispielsweise Marktanalysen und untersuchen die Abläufe und Strukturen von Unternehmen, um deren Wirtschaftlichkeit zu sichern bzw. zu erhöhen. Sind sie für Banken oder in der Versicherungsbranche tätig, wenden sie ggf. Methoden des Risikomanagements an und erstellen komplexe Rückversicherungskonzepte und Deckungsmodelle. In der öffentlichen Verwaltung, bei Behörden, Parteien oder Verbänden und Kammern analysieren sie beispielsweise die Auswirkung der Anhebung des EZB-Leitzinses auf die Arbeitslosigkeit oder sind beratend tätig in Bereichen wie Globalisierung oder Staatsverschuldung.

Ausbildung & Zugang

Zugangsvoraussetzungen5
  • Erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss, meist in Volkswirtschaftslehre
  • Je nach Hochschule hochschulinternes Auswahlverfahren
  • Je nach Hochschule zählen z.B. Leistungen im ersten Hochschulstudium
  • Ggf. Englischkenntnisse
  • Ggf. Mathematikkenntnisse

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Studienangebote

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Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was macht ein/e Volkswirtschaftslehre (Master)?

Volkswirte und Volkswirtinnen untersuchen ökonomische Zusammenhänge, z.B. gesamtwirtschaftliche Aspekte wie Arbeitslosigkeit, Einkommen und Inflation ( Makroökonomie ). Auf der mikroökonomischen Ebene analysieren sie u.a. Entscheidungsverhalten, Märkte und Preise.

Was verdient ein/e Volkswirtschaftslehre (Master)?

Als Volkswirtschaftslehre (Master) liegt das Gehalt in Deutschland typischerweise bei 6.764 € brutto im Monat.

Welche Voraussetzungen braucht man für den Beruf Volkswirtschaftslehre (Master)?

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Volkswirtschaftslehre vorausgesetzt. Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B.

Wie sind die Berufsaussichten als Volkswirtschaftslehre (Master)?

Die Berufsaussichten als Volkswirtschaftslehre (Master) sind ausgeglichen. Derzeit sind rund 104 Stellen ausgeschrieben.

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