Abfallbeauftragter/Abfallbeauftragte – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Abfallbeauftragter/Abfallbeauftragte

Auch bekannt als: Waste manager (m/f)

BerufsfeldNaturwissenschaft & Umwelt
Arbeitsortein Werkstätten/Produktionshallen · im Freien · in Büroräumen · im Homeoffice bzw. mobil
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Über den Beruf

Abfallbeauftragte überwachen den gesamten Weg gefährlicher und nicht gefährlicher Abfälle im Betrieb. Sie prüfen, ob Lagerung, Transport und Entsorgung den abfallrechtlichen Vorgaben entsprechen und halten ihre Ergebnisse in Berichten fest. Erkennen sie Mängel, informieren sie die Betriebsleitung und entwickeln konkrete Lösungsvorschläge. Dabei erarbeiten sie Konzepte zur Abfallvermeidung, zum Recycling und zur Gefahrenminimierung. Um neue Prozesse einzuführen, koordinieren sie Schulungen, begleiten Testläufe und dokumentieren alle Schritte. Sie werten Mess- und Prüfdaten aus, vergleichen ökologische mit ökonomischen Kennzahlen und schaffen so die Grundlage für Entscheidungen im Umweltschutz. Durch kontinuierliche Kontrollen sichern sie eine rechtskonforme und ressourcenschonende Abfallbewirtschaftung im Unternehmen.

Original-Beschreibung (nur zur Prüfung)

Abfallbeauftragte kontrollieren den Umgang mit gefährlichen Abfällen in Betrieben, um eine ordnungsgemäße Abfallbehandlung zu gewährleisten. Sie dokumentieren die Ergebnisse, informieren den Betrieb über Mängel und schlagen mögliche Lösungen vor. Zudem konzipieren sie Maßnahmen, um Abfälle zu vermeiden oder die Gefahren zu verringern. Wenn Betriebe solche Maßnahmen ergreifen und z.B. bestimmte Systeme der Abfalltrennung oder -verwertung einführen, dann begleiten Abfallbeauftragte die Umsetzung und dokumentieren alle durchgeführten Schritte.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Für diese Tätigkeit wird oft eine Weiterbildung im Umweltschutz oder in der Ver- und Entsorgung verlangt, alternativ ein passendes Studium.

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Abfallbeauftragter/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 4.688 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung und Region kannst du zwischen 3.561 € und 5.921 € verdienen.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Abfallbeauftragter/in?

Die Arbeitsbedingungen umfassen sowohl Büroarbeit als auch Tätigkeiten im Freien und in Produktionshallen. Abfallbeauftragte müssen vielfältige gesetzliche Vorgaben beachten und arbeiten häufig unter den Augen von Kunden und Gästen. Bildschirmarbeit ist ebenfalls ein wesentlicher Bestandteil ihrer Tätigkeit.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es für Abfallbeauftragte?

Abfallbeauftragte können in den Bereichen Abfall- und Entsorgungstechnik, Umwelttechnik und Umweltwissenschaft sowohl grundständige als auch weiterführende Studiengänge absolvieren, um ihre Karriere voranzutreiben.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für Abfallbeauftragte?

Es gibt zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten, darunter Schulungen in Abfallwirtschaft, Entsorgung, Sondermüll, Altlasten und Recycling. Weitere Optionen sind der betriebliche Umweltschutz, Umweltmanagement und Umweltrecht.

Wie sind die Berufsaussichten als Abfallbeauftragter/in?

Die Berufsaussichten als Abfallbeauftragter/in sind ausgeglichen. Die Beschäftigung wächst bis 2040, aber es wird für Arbeitgeber schwieriger, Fachkräfte zu finden, was die Konkurrenz unter Bewerbern langfristig senkt. Aktuell ist der Fachkräftemangel gering, und Stellen werden schnell besetzt. Es gibt weniger Altersabgänge als in anderen Berufen, während die Gesamtzahl der Fachkräfte dennoch wächst.

Kann man sich als Abfallbeauftragter/in selbständig machen?

Ja, Abfallbeauftragte können sich mit einem Unternehmen, das Abfallberatungsdienstleistungen anbietet, selbstständig machen.

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