Arrangeur/Arrangeurin – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Arrangeur/Arrangeurin

BerufsfeldDarstellende Kunst & Musik
Arbeitsortein Tonstudios · in Büro- und Besprechungsräumen · im Homeoffice bzw. mobil

Über den Beruf

Arrangeur/innen bearbeiten Musikstücke, damit sie für unterschiedliche Besetzungen funktionieren. Sie übertragen etwa eine Filmkomposition auf ein großes Orchester, verwandeln Pop-Songs mit Gitarre in vollständige Band-Arrangements oder reduzieren Big-Band-Scores für kleine Jazz-Combos. Dafür entscheiden sie, welche Instrumente oder Stimmen den Charakter einer Komposition am besten treffen, legen Harmonien fest und schreiben einzelne Parts aus. Bei Cover-Versionen verändern sie Melodieabschnitte oder Akkordfolgen, ohne den Wiedererkennungswert zu verlieren. Die fertigen Notensätze erstellen sie am Computer mit Notationsprogrammen und übergeben sie an Studio- oder Bühnenmusiker/innen. Neben dem Umsetzen fremder Vorlagen komponieren Arrangeur/innen auch eigene Stücke und stimmen jedes Projekt eng mit Komponist/innen, Produzent/innen oder Auftraggeber/innen ab.

Original-Beschreibung (nur zur Prüfung)

Arrangeure und Arrangeurinnen arbeiten Musikstücke so um, sodass sie für eine andere musikalische Besetzung spielbar sind. Dafür richten sie z.B. in der Filmmusik Kompositionen durch Filmorchester ein oder passen sie der restlichen Filmmusik an. Sie arrangieren u.a. auch die Instrumentierung für neue Pop- bzw. Rocksongs, von denen nur die Melodie und eine Gitarrenbegleitung existieren. Dabei überlegen sie, welche Instrumente oder Stimmen am besten geeignet sind und den Charakter einer Komposition am besten treffen. Arrangeure und Arrangeurinnen legen das in Notensätzen fest, die sie häufig mithilfe von Musiksoftware am PC erstellen. Darüber hinaus komponieren sie auch eigene Musikwerke.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Für den Einstieg wird oft eine Ausbildung oder ein Studium im Bereich Musik oder Audiodesign vorausgesetzt.

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Arrangeur/in?

Es liegen keine offiziellen Gehaltsdaten für Arrangeur/innen vor. Das Einkommen kann stark variieren und hängt von Faktoren wie Erfahrung, Art der Anstellung, Auftragslage und Region ab.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Arrangeur/in?

Arrangeur/innen arbeiten häufig am Computer mit Notensatzprogrammen und technischen Geräten wie Mischpulten. Die Arbeit findet oft in Tonstudios statt, erfordert aber auch Kundenkontakt, um Musikstücke in Absprache mit Komponisten und Produzenten zu erstellen.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es für Arrangeur/innen?

Arrangeur/innen können sich in den Bereichen Komposition und Musikwissenschaft weiterbilden, sowohl auf grundständiger als auch auf weiterführender Ebene. Diese Weiterbildungen können neue Karrierechancen eröffnen.

Kann man sich als Arrangeur/in selbständig machen?

Ja, Arrangeur/innen können sich beispielsweise mit einer Eventagentur selbstständig machen. Dies bietet die Möglichkeit, eigene Projekte zu realisieren und direkt mit Kunden zu arbeiten.

Wie sind die Berufsaussichten als Arrangeur/in?

Die Berufsaussichten als Arrangeur/in sind gut. Die Beschäftigung in diesem Bereich wächst bis 2040. Für Arbeitgeber wird es schwieriger, Fachkräfte zu finden, was die Konkurrenz unter Bewerbern langfristig senkt. Viele Altersabgänge werden erwartet, wodurch neue Stellen frei werden. Aktuell ist der Fachkräftemangel jedoch gering, sodass Stellen schnell besetzt werden.