Judolehrer/Judolehrerin – Arbeitsumfeld
Weiterbildung

Judolehrer/Judolehrerin

Auch bekannt als: Judotrainer/in · Judo coach (m/f) · Judo instructor (m/f)

BerufsfeldSoziales & Pädagogik
Arbeitsortein Sport- und Trainingshallen · an wechselnden Orten, z.B. bei Wettkampfbegleitung · in Unterrichtsräumen · in Büroräumen
DauerUnterschiedlich, je nach Lizenzstufe und Lernform
Offene Stellen6

Über den Beruf

Judolehrer/innen vermitteln die japanische Kampfsportart Judo je nach Trainerlizenz für unterschiedliche Zielgruppen. Wenn sie Amateure/Amateurinnen im Breitensport unterrichten, richten sie das Training nach der Altersstufe und den Fähigkeiten der Schüler/innen aus. Sie planen die Übungsstunden, demonstrieren Angriffs- und Abwehrtechniken und schulen die Kondition sowie die koordinativen und taktischen Fähigkeiten der Teilnehmer/innen. Zudem achten sie auf die Einhaltung der Regeln und vermitteln die mit Judo verbundenen philosophischen Prinzipien. Im Bereich des Leistungssports bereiten sie Einzelsportler/innen oder Mannschaften auf Wettkämpfe vor und coachen sie. Dazu erstellen sie individuelle Trainingspläne, analysieren den körperlichen und mentalen Trainingszustand der Sportler/innen und motivieren sie. Je nach Lizenzstufe können die Organisation und Leitung von Trainingslagern, Wettkämpfen und Turnieren ebenso zu ihren Aufgaben gehören wie verwaltende Arbeiten im Verein.

Ausführliche Beschreibung lesen

Worum geht es? Judolehrer/innen erteilen abhängig von der erworbenen Trainer-Lizenz theoretischen und praktischen Judounterricht für Amateursportler/innen oder bereiten Einzelsportler/innen bzw. Mannschaften auf Wettkämpfe vor. Japanischer Kampfsport in der Freizeit Im Breitensport unterrichten Judolehrer/innen Freizeitsportler/innen auf unterschiedlichen Leistungsniveaus - angefangen im Elementarbereich bis hin zu Kampfsporttechniken für Senioren/Seniorinnen. Dafür planen sie die Trainingseinheiten, unterrichten die einzelnen Zielgruppen in den Kampfhandlungen des Judo und motivieren die Sportler/innen zum Beispiel zur Teilnahme an Gürtelprüfungen. Zudem arbeiten die Judolehrer/innen an Kondition, Kraft sowie Taktik ihrer Schüler/innen und vermitteln die Philosophie des Judo. Auch Themen wie Gewaltprävention und Entspannungstechniken integrieren sie in das Training. Judo als Wettkampfsport Im Leistungssport betreuen Judolehrer/innen Einzelsportler/innen oder Mannschaften und bereiten diese auf Wettkämpfe vor. Dazu fertigen sie individuell zugeschnittene Trainingspläne an, arbeiten gezielt an Kampftechniken und Taktiken der Sportler/innen und stellen Übungen zur Steigerung von Kondition und Schnelligkeit zusammen. Darüber hinaus schulen sie die Eigenmotivation der Spitzensportler/innen und betreuen diese während der Wettkämpfe. Organisations- und Verwaltungsaufgaben Die Organisation von Veranstaltungen wie Prüfungen oder Wettkämpfen sowie Öffentlichkeitsarbeit können ebenso zu den Aufgaben von Judolehrern/-lehrerinnen gehören. Darüber hinaus arbeiten sie z.B. in Gremien oder Ausschüssen mit bzw. übernehmen Ämter innerhalb des Vereins oder Verbands.

Ausbildung & Zugang

BerufstypAus- bzw. Weiterbildungsberuf
AusbildungsartSchulische Aus- bzw. Weiterbildung an unterschiedlichen Bildungseinrichtungen (landesrechtlich bzw. durch interne Vorschriften von Verbänden geregelt)
DauerUnterschiedlich, je nach Lizenzstufe und Lernform
Zugangsvoraussetzungen8
  • Mittlerer Bildungsabschluss
  • Trainer-A-Lizenz des Fachverbandes
  • Empfehlung des Fachverbandes
  • Sportliche Leistungs- und Tätigkeitsnachweise
  • Je nach Verband Mitgliedschaft in einem Verein des Landesverbands, z.B. gültiger Judo-Pass
  • Je nach Verband Mindestalter: C-Lizenz 15 Jahre, B-Lizenz 18 Jahre, A-Lizenz 20 Jahre
  • Je nach Verband polizeiliches Führungszeugnis
  • Je nach Verband Beherrschung der für die jeweilige Lizenz erforderlichen Fertigkeiten der Kampfkonzeptionen

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Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was macht ein/e Judolehrer/Judolehrerin?

Judolehrer/innen vermitteln die japanische Kampfsportart Judo je nach Trainerlizenz für unterschiedliche Zielgruppen. Wenn sie Amateure/Amateurinnen im Breitensport unterrichten, richten sie das Training nach der Altersstufe und den Fähigkeiten der Schüler/innen aus.

Was verdient ein/e Judolehrer/Judolehrerin?

Als Judolehrer/Judolehrerin liegt das Gehalt in Deutschland typischerweise bei 3.090 € brutto im Monat. Die meisten verdienen zwischen 2.296 € und 3.993 € brutto im Monat.

Wie lange dauert die Ausbildung zum/zur Judolehrer/Judolehrerin?

Die Ausbildung zum/zur Judolehrer/Judolehrerin dauert Unterschiedlich, je nach Lizenzstufe und Lernform.

Welche Voraussetzungen braucht man für den Beruf Judolehrer/Judolehrerin?

Für die landesrechtlich geregelte Aus- bzw. Weiterbildung benötigt man einen mittleren Bildungsabschluss , die Trainer-A-Lizenz des Fachverbandes, eine Empfehlung des Fachverbandes sowie sportliche Leistungs- und Tätigkeitsnachweise. Für die durch Verbandsrichtlinien geregelte Aus- bzw.

Welche Schulfächer sind wichtig für Judolehrer/Judolehrerin?

Wichtige Schulfächer für angehende Judolehrer/Judolehrerin: Sport (um spezifische Bewegungsfertigkeiten und Kampftechniken zu zeigen), Biologie (um die Belastbarkeit der Sportler und Sportlerinnen einschätzen zu können), Deutsch (um Trainingsmaßnahmen und Wettkämpfe zu organisieren), Pädagogik/Psychologie z.B. um Lernprozesse zu gestalten.

Wie sind die Berufsaussichten als Judolehrer/Judolehrerin?

Die Berufsaussichten als Judolehrer/Judolehrerin sind gut.

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